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Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen würdigt Benedikt XVI.

Der ökumenische Dialog lag ihm am Herzen

Frankfurt-  Anlässlich des Todes von Papst em. Benedikt XVI. hat der griechisch-orthodoxe Erzpriester Radu Constantin Miron als Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK) in einem Kondolenzschreiben an den Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Dr. Georg Bätzing, seine Anteilnahme ausgedrückt.

Der ACK-Vorsitzende beschrieb Kardinal Joseph Ratzinger als streitbaren, über die Maße intelligenten und erfahrenen Experten im ökumenischen Dialog. „Dieser lag ihm auch als späterer Papst Benedikt XVI. sehr am Herzen“, wie Erzpriester Miron sich gerne an unterschiedliche Treffen erinnert, in denen er dies erleben durfte – besonders eindrücklich ist dem orthodoxen Geistlichen dabei die ökumenische Begegnung im Erfurter Augustinerkloster mit dem ehemaligen Papst während seines Deutschlandbesuches geblieben.

„Sein Herz für die Ökumene, sein theologischer Scharfsinn und seine Menschenfreundlichkeit werden uns im Gedächtnis bleiben“, ist Miron dankbar und fügt hinzu: „In der Ökumene werden wir ihm ein ehrendes Andenken bewahren.“

Stichwort: ACK

Die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland wurde im Jahr 1948 von fünf christlichen Kirchen gegründet. Durch den Zuzug von Menschen anderen Konfessionen hat sich das konfessionelle Bild in Deutschland sehr verändert. Es gibt eine Vielzahl von Kirchen und Konfessionen, die sich zum Christentum bekennen und sich zur Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) zusammengeschlossen haben. Gemäß ihrer Satzung bekennen sich die Mitglieder der ACK zu Jesus Christus gemäß der Heiligen Schrift als Gott und Heiland und verpflichten sie sich zu gemeinsamem Zeugnis. Neben Begegnungen, theologischen Gesprächen und gemeinsamen Gebet gehören auch der der Einsatz für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung ebenso wie das Eintreten für verfolgte Christen weltweit zu gemeinsamen Schritten auf dem Weg Einheit der Christen.

Wir verwenden [für den Weg zur Einheit der Christen] gern das Bild des Pilgerweges, der unterschiedliche Mitwandernde, die von unterschiedlichen Orten und unterschiedlicher Geschwindigkeit zu einem Ziel unterwegs sind, vereint.  

Erzpriester Radu Constantin Miron, Vorsitzender der ACK